03.06.2025 / Cyber Defence / Internet of Things

Mobile Vernetzung in der Armee

Angehöriger der Armee steuert Drohne

Eine gestärkte Logistik, vorausschauende Wartung und bessere Entscheidungsgrundlagen gerade in Krisensituationen: Vernetzte Systeme bergen für die Armee enormes Potenzial – sofern die Datensicherheit jederzeit gewährleistet ist. Erfahren Sie im Blogbeitrag mehr über die Vorteile der mobilen Vernetzung und wie das komplexe IoT-Ökosystem nachhaltig geschützt werden kann.

Transportfahrzeuge, die in Echtzeit Daten zu Treibstoff oder Betriebsstunden übertragen; Drohnen, die Aufklärungsbilder live an eine zentrale Plattform übermitteln; Panzer, die bei kritischem Betriebszustand Alarm schlagen, oder gar Sensoren, die eine permanente Überwachung der Vitalzeichen von Soldaten erlauben – modernes Equipment birgt einen enormen Datenschatz. Gerade im Militär hat die mobile Vernetzung von Personen, Fahrzeugen und weiteren Systemen ein riesiges Potenzial.

Diese Vorteile bieten vernetzte Systeme:

  • Vorausschauende Wartung
    Über die Analyse von Betriebsstunden und Daten (Flottenzustand, Vibration, Temperatur, Verschleiss etc.) kann die Wartung besser geplant werden. Das verbessert den effizienten Betrieb von Equipment und beugt ungeplanten Stillständen vor.
  • Kürzere Reparaturzyklen
    Zeitnahe Informationen über defekte Systemkomponenten im Feld erlauben die frühzeitige Organisation von Ersatzteilen und Personal für die Reparatur.
  • Optimierte Logistik
    Die kontinuierliche Transparenz über beispielsweise Munitions- und Treibstoffvorrat verbessert die Planungsgrundlage und optimiert die Logistik und Versorgung.
  • Verbesserte Entscheidungsgrundlagen
    Das gezielte Erfassen und Analysieren von Felddaten erleichtert die Entscheidungsfindung.
  • Überblick in Krisen
    Der direkte Zugriff auf operationsrelevante Daten hilft, bei Katastrophen und in Krisensituationen schneller zu handeln.

Grafik Armee NetzwerkEine sichere Vernetzung bietet der Armee ein umfassendes Lagebild als Entscheidungsgrundlage im Alltag und in Krisensituationen.

Sicherheit der vernetzten Systeme ist zentral

Die Chancen liegen auf der Hand. Doch das enorme Volumen der Daten (zum Beispiel von hochaufgelösten Bildern oder Videos), die notwendigen Übertragungsleistungen und sichere Vernetzungsmöglichkeiten stellen das Militär vor grosse Herausforderungen. Gerade im militärischen Bereich können kompromittierte oder manipulierte Informationen katastrophale Folgen haben. Informationen über Standort, Anzahl und Zustand der Truppen müssen stets geschützt sein.

Die Gefahr von Zugriffen Unberechtigter wird umso grösser, je mehr netzwerkfähige Elemente wie Sensoren, Fahrzeuge, Speicher, Software und Endgeräte zu einem IoT-Ökosystem verschmelzen. Die Sicherheit aller Elemente und Schnittstellen muss darum oberste Priorität haben. Besonders wichtig sind unter anderem das Management der Endpunkte, die sichere Kommunikation auch über «unsichere» Kanäle wie öffentliche und hybride Netzwerke, höchster kryptografischer Schutz sowie die Update- und Überwachungsfähigkeit der Systeme.

Fundiertes Expertenwissen für höchste Ansprüche

Herstellern und Anwendern fehlen aber oft die Ressourcen oder das nötige Fachwissen, um diese hohen Sicherheitsansprüche zu erfüllen. Die CyOne Security bringt fundiertes Expertenwissen in die Sicherheitskonzepte des Militärs. Eine für die mobile Vernetzung ideale IP/VPN-Technologie, gehärtete Hard- und Software sowie höchste Performance in der Datenübertragung sind nur einige der Leistungen, die sie erbringt – für höchste Sicherheit der einzelnen Komponenten sowie des Systems als Ganzes.

Das Internet of Things bietet zahllose Möglichkeiten. Es ist unerlässlich, dass Behörden als Anwender für sämtliche IoT-Technologien von Anfang an Sicherheitsaspekte berücksichtigen und sie bei den Herstellern einfordern. Mehr dazu lesen Sie in unserem Wissens-Update «IoT-Sicherheit steht auch im Behördenumfeld im Fokus».

 

Bildquelle: © VBS/DDPS – André Scheidegger